Dieses Mal ist Weihnachten anders


Jedes Jahr feiern wir Weihnachten, für mich war das jedes Jahr eine Zeit, auf die ich mich richtig gefreut habe.

Dieses Jahr ist es anders, ich habe mit meiner Familie zusammen entschieden keine Weihnachten zu feiern.
Immer öfter hat mich der Gedanke beschäftigt warum feiern wir eigentlich Weihnachten?


Ich habe mich in all den Jahren nie gefragt ob ich all den Trubel rund um Weihnachten eigentlich will, ich habe es gemacht weil die Kinder noch im Haus waren, weil es Tradition hat und weil ich auch gerne Gäste in meinem Haus habe.

Ich habe mir  nie Gedanken gemacht um die eigentliche Geschichte um die es tatsächlich zu Weihnachten geht.

Wie ist das in deiner Familie, kennst du die Geschichte, warum wir Weihnachten feiern und wie damals alles begann?

Kennst du die Geschichte das Ereignis vom Kaiser Augustus, der eigentlich wissen wollte wie viele Menschen in seinem Land leben?

So haben sich auch Josef und die hochschwangere Maria auf dem Weg gemacht.
Hand aufs Herz, wer denkt heute wirklich noch an diese Geschichte, wo alles begann und seinen Ursprung fand.

Mein Advent war dieses Jahr sehr entspannt, ich habe oft schöne klassische Musik gehört, ich habe lange Spaziergänge im Wald mit meinem Mann gemacht und viele Gespräche geführt, heiße Schokolade genossen, köstliche Kekse genascht und ich war mit meiner Freundin in Wien und habe mir die schönsten Weihnachtsmärkte und die Monet Ausstellung angesehen.



Ein Advent vollkommen entspannt und voll mit schönen Erlebnissen und Freuden.

Weihnachten hat für mich den Zauber und den Glanz verloren es ist mir alles zu kommerziell geworden, der Trubel, der Lärm, der Stress und die Kälte die unter den Menschen herrscht, der Verlust von geliebten Menschen und mein Gefühl, dass mir sagt es ist Zeit einen andern Weg zu gehen.

Weihnachten ist für jeden von uns mit Gefühlen und  Erinnerungen verknüpft ich behalte mir mein Weihnachten in Erinnerung, dass mich an die glücklichen Momente an Weihnachten erinnert.

In diesem Sinne, wünsche ich allen meinen Lesern, ein wunderschönes Weihnachtsfest!





Kommentare

  1. Hallo Edith ich kann dich gut verstehen.Ich bin schon lange von dem Commerz zu Weihnachten ausgestiegen.Ich genieße den Heiligenabend mit meinen Kindern,bei einem schönen Essen,das wars dann auch bei mir mit Weihnachten.Ich wünsche euch schöne gemütliche Tage zuhause und trotzdem schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.Lg Elke

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  2. Liebe Edith,
    ich habe leider auch ein paar Jahre so gedacht wie du. Und wenn ich ehrlich bin, spürt man wirklich in den letzten Jahren sehr wenig vom Frieden und der Liebe seiner Mitmenschen. Aber stell dir vor es gäbe kein Weihnachten ... keinen Lichterglanz, keine Glückwünsche von lieben Menschen, keine strahlenden Kinderaugen, keine Verwandtschaftsbesuche unterm Christbaum, keine lustigen Gespräche mit Freunden am Punsch-Stand, keine Hilfsorganisationen die gerade zu Weihnachten großartiges leisten, keinen Glauben mehr an das Kind, dass da liegt in einem armseligen Stall auf Stroh gebettet ...um wie viel ärmer und kälter wäre unsere Welt dann ...
    Liebe Edith, ich wünsche dir trotzdem ein wunderschönes Weihnachtsfest! Ich wünsche dir viele liebe Menschen um dich herum und dass du den Glauben an Weihnachten so wie ich wiederfindest!
    Karin

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  3. Liebe Edith,

    ich verstehe Dich sehr sehr gut, auch ich stellte mir oft schon die Frage, will ich Weihnachten so wie immer oder kann es auch anders und neu und wundervoll werden.

    Noch sind meine drei Kinder und mit ihnen die Erinnerungen an das Weihnachtsfest ihrer Kindheit noch sehr nah, unsere Jüngste ist erst 16. Wir haben uns aber schon das zweite Jahr fürs Wichteln entschieden, so hat jeder nur ein Geschenk zu suchen und das Budget ist limitiert. Andere Menschen beschenke ich nicht mehr, höchstens mit einem guten und festlichen Essen an Heiligabend. Die Vorbereitung habe ich all die letzten Jahre so perfektioniert, dass es heute völlig entspannt ist und wir uns alle auf einen stimmungsvollen und fröhlichen Abend freuen.

    Wer weiß, vielleicht sind wir in ein paar Jahren, wenn auch die Kinder neue Familien aufbauen, mal ganz in der Stille, als Paar, im fernen Nordjütland. Ja ich glaube, das wird es sein.

    Deine Bilder sind ein wahrer Augenschmaus, so edel, elegant und trotzdem gemütlich.

    Liebe Edith, ich wünsche Dir wundervolle Tage am Rande des Jahres, Stille und Muße, so wie Dir es gut tut und verweile in Deiner ruhenden Mitte.

    Herzensgrüße
    Veronika

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  4. Jedem so wie er/sie es mag. Da ich diesen Dezember immer noch an zwei Krücken unterwegs bin, habe ich es vermisst vieles nicht zu können wie sonst, beim Spazierengehen festlich geschmückte Häuser zu betrachten, den einen oder anderen Weihnachtsmarkt zu besuchen (da besuche ich schon ewig nur noch die "heimeligen mit möglichst viel Kunsthandwerk), wir haben dies Mal auch keinen Baum, alles ist sehr zurückgefahren, was ich dann doch schade finde. Weihnachten ist das, was jede(r) für sich daraus machen kann. Und die Freude sich persönliche Festtage zu schaffen, möchte ich persönlich nicht aufgeben, auch wenn sich mit dem Älterwerden alles verändert und schon viele Menschen fehlen. Genieße Dein Zuhause und harmonische Feiertage und einen gelingenden Jahreswechsel wünsche ich auch schon, vor allem Gesundheit!
    Freundliche Grüße
    Petra H.

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  5. Ich finde Deine Entscheidung klasse. Veränderungen brauchen Mut und auch wird sie nicht jeder verstehen. Muss jeder auch nicht nur du selber.
    Wir haben dieses Jahr das 2. Jahr keinen Baum. Das Brioche ist im Ofen und die leckeren Dips fürs - Fondue Gemüse in Bierteig - mach ich gleich. Wir werden mit den Kindern (19) gegen später essen.
    Leider hab ich mich nicht von dem Besuch bei Mutter lösen können da sind auch meine Geschwister mit Anhang. Wäre gerne weggefahren. Leider ging es aus finanziellen Gründen nicht. So werden wir wie jedes Jahr die Zähne zusammenbeißen und durch.... Ich kann meine Mom ja auch am 4. Januar oder am 17. Februar besuchen.
    Ansonsten werden wir die freien Tage genießen.
    LG
    Ursula

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  6. Meine liebe Edith,

    wir haben schon vor langer Zeit aufgehört, bei dem Konsumrausch mitzumachen, aber mir ist es wichtig, mit meinen Lieben gemütlich zusammenzusitzen.... Noch ist es so, dass ich nicht auf einen Weihnachtsbaum verzichten möchte, denn es ist ein wunderschönes Ritual, ihn zu schmücken und dabei zu singen und eine gute Tasse Kaffee zu trinken.... Unser Weihnachtsfest ist wunderschön entspannt und das genießen wir...., dieses Gerenne, Gedränge und alles andere belastet uns schon lange nicht mehr.... Ich verschenke um diese Zeit ganz viel Liebe und kleine Aufmerksamkeiten, die von Herzen kommen, so z. B. für unsere Müllmänner, die gerade erst heute am 24. unsere Tonnen geleert haben...
    In die strahlenden Augen zu sehen, das hat für mich mit Weihnachten zu tun... Ich gehe heute auch nicht in die Kirche, obwohl ich sehr gläubig bin, ich gehe immer an Silvester, um zu danken für das Jahr, das zurückliegt, denn wir hatten genug zu essen, ein warmes Zuhause, kein Erdbeben und und und.....
    Je lauter es draußen wird und je weniger die Menschen wissen, warum wir Weihnachten feiern, je mehr ziehen wir uns zurück und genießen die Geburt unseres Herrn!

    Ich umarme Dich und wünsche Dir und allen, die diese Zeilen lesen, Gottes Segen...

    Uschi

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  7. Liebe Edith,

    wie gut kann ich Dich verstehen. Bei uns gibt es schon seit Jahren keinen Weihnachtsbaum mehr, den schau ich mir lieber im Wald an und muss ihn nicht für ein paar Tage ins Wohnzimmer stellen und dann wegschmeißen. Geschenke haben wir auch schon vor über 20 Jahren abgeschafft, wir (es gibt nur noch meine Mama, meine Schwester und meinen Schatz) schenken uns was, wenn einem danach ist, nicht weil Weihnachten ist. Da wir dieses Jahr sowieso arbeitsbedingt nur zu zweit sind wird was Leckeres gekocht, die freien Tage genossen und sonst nichts, was Stress macht.

    Liebe Grüße vom Bodensee wünscht Dir Burgi

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  8. Liebe Edith,
    ich finde die Weihnachtstage seit einigen Jahren nur noch schrecklich.
    Ich liebe die Vorweihnachtszeit, den Advent, das Schmücken, aber sobald Heilig Abend ist bekomme ich das große Flattern.
    Ich weiß auch woran es liegt, reiße mich zusammen, aber der Zauber ist dann weg.
    Wie froh bin ich, wenn morgen der normale Alltag wieder anfängt.
    Du hast es wunderbar geschmückt, da kann man sich wohlfühlen, auch wenn man kein Weihnachten feiert.
    Vielleicht sollte ich das im nächsten Jahr auch mal vorschlagen, weg von den Erwartungen, dem Druck.
    Danke für den schönen Post, lieben Gruß
    Nicole

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  9. oh ja, leider ist Weihnachten zu einer riesigen Kommerzschlacht verkommen.
    wenn ich seit 3 Tagen im Werbeblock höre, dass der Elektronik-Markt mit dem M am Anfang heute bereits ab 6.00 Uhr Schnäppchen anbietet, dann vergeht es mir ....
    aaaaber - einen Weihnachtsbaum haben wir - selbst mit dem Besitzer des Waldes ausgesucht und gefällt .... eine ganz normale Fichte - auf die freuen sich schon unsere Ziegen - daher bleibt er nicht so lange stehen, damit der auch noch ein paar Nadeln hat, wenn sie ihn abknabbern :)
    ansonsten war es recht entspannt - es gab gutes Essen im Kreise der Familie - Geschenke nur für die Kinder ..... so kann man es aushalten :)
    liebe GRüße
    Manu

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  10. Liebe Edith,
    ich muss dir zwar in gewisser Weise zustimmen, aber ganz so darf man es auch nicht sehen. Der Grund warum wir Weihnachten feiern ist die Geburt Jesus - allein das wissen wahrscheilich die hälfte der Menschen nicht mehr. Der eigentliche Grund ist sehr in den Hintergrund gerückt und Weihnachten ist zu einem Konsumfest für den Handel geworden. Jesus hat damals zur Geburt auch Geschenke bekommen - am Schenken ist also nichts auszusezten. Es nimmt jedoch heutzutage ein anderes Ausmaß an und das scheint keine Grenze nach oben zu haben.
    Ich bin der Meinung, dass Weihnachten auf jeden Fall gefeiert werden soll - wenn es auch heute nicht mehr die Geburt Jesus ist die wir feiern - so soll man doch das Leben, die Familie, Gesundheit und Zufriedenheit feiern. Es ist auch ein Fest, das uns wieder daran erinnert wer wir sind und wo unsere Wunzeln liegen, ein Fest das uns zusammen kommen lässt und uns wieder lehrt zu schätzen was wir haben. Nein, Weihnachten ist nicht mehr nur die Geburt Jesus, Weihnachten ist das Fest der Familie, der Freude, des Zusammenseins und auch des Friedens - und genau desshalb sollten wir feiern - gerne auch öfters im Jahr - denn Dankbarkeit soll man nicht nur an Weihnachten wahrnehmen.

    in diesem Sinne - ein paar erholsame Tage und einen guten Rutsch.
    <3 Martina

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    1. Liebe Martina, das hast Du sehr schön geschrieben!
      Liebe Grüße
      Uschi

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