Samstag, 11. Juni 2016

Aus der Region..

Gebackene Hollerblüten, einmal im Jahr muß ich sie haben.
Obwohl diese Art von Speise so gar nicht in die Kategorie ISS WAS GSCHEIT'S passt, liebe ich sie sehr.
Ist es doch eine Erinnerung an meine Kindheit, diese Hollerblüten gab es bei uns daheim oft wenn die Zeit der Hollerblüte war.
Im Schweine-Fett gebacken waren sie ganz schön üppig ...,ich erinnere mich noch genau an die große braune Pfanne darunter ein dickes Schneidbrett.. so kamen sie damals auf den Tisch.
Jeder hat sich seine Hollerblüte raus genommen,und verspeist.
Vorher gab es eine Suppe,damit die Mahlzeit auch etwas angehalten hat.
Vor ein paar Tagen habe ich für mich Hollerblüten gebacken, anders als damals, ich habe sie in Rapsöl gebacken und dann auf Küchenpapier gut abtropfen lassen, noch heiß mit Vanille und Staubzucker verfeinert und mich darüber gefreut, über den Geruch und natürlich auch über den einzigartigen Geschmack.
Falls jemand das Rezept haben will...es ist so einfach das du keins dafür brauchst, einfach 2 Eier mit etwas Milch und Weißwein gut durchrühren, soviel Mehl dazu das eine sämige Masse entsteht.
Eine Spur Salz,ger.Zitr.Schale,evtl.Vanillezucker,das ist alles.
Die sauberen Blüten kurz im Teig tauchen, abrinnen lassen,(es soll ja nicht zu viel Teig sein)und dann kurz im Öl backen..Fertig !









Kommentare:

  1. Hallo Edith,
    ich habe bisher immer nur darüber gelesen, dass viele Leute das essen, aber ich selbst habe es noch nicht ausprobiert. Aber mit so einem einfachen Rezept kann ja gar nichts schief gehen.
    Ich wünsche dir einen schönen Abend und einen schönen Sonntag, deine Frau Vabelhaft

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  2. mmmmhhh, lecker, das muss ich unbedingt auch mal wieder mache. Ich lasse allerdings den Weißwein weg. Leider habe ich keinen Holunder im Garten, aber etwas oberhalb unseres Grundstücks beginnt der Wald und dort gibt es ihn zuhauf. Bin immer wieder verblüfft, welch gewaltige Duftwolken von dort bis hin zu meinem Liegestuhl getragen werden. LG, Bettina

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  3. Also ich finde, gerade so etwas ist "was g´scheits". Es ist frisch, es ist aus der Natur, es enthält keine Zusatzstoffe und es schmeckt und gibt Dir ein gutes Gefühl - was will man mehr ! Bei uns ist die Holunderblüte schon vorbei, irgendwie geht das heuer alles so schnell.
    Alles Liebe
    Karen

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  4. Liebe Edith,
    so tolle Bilder und so ein schönes Rezept. Hab es schon so oft
    von einer lieben Freundin gehört, aber selbst noch nie gebacken.
    Nach deinen tollen Bildern hab ich jetzt richtig Lust bekommen:)
    Jetzt muss ich nur noch in den Wald und die Woche mal Blüten
    holen.
    Wünsch dir noch einen tollen Sonntag
    LG Sylke

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  5. Edith - meine liebe Edith,

    schon die Bilder sehen zum Reinbeißen lecker aus!!!!!
    Gegessen habe ich sie noch nicht, allerdings habe ich schon mal Holunderblüten-Likör gemacht, hhhmmmmmm......

    Ich umarme Dich herzlich

    Uschi
    so what hutliebhaberin

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  6. liebe Edith,
    ich kenne diese Art der Zubereitung und hab ein Rezept dazu in einem meiner liebsten Kochbücher gefunden. Hört sich ganz einfach an und wäre auf alle Fälle mal einen Versuch wert. Wir haben meist Sirup aus Holunderblüten gemacht - der war auch echt lecker :)
    <3 Martina

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