Sonntag, 13. Juli 2014

Genügsamkeit..

Wie kann das sein , das wir oft enttäuscht, ängstlich, oder unzufrieden sind ?
Warum sind wir oft unzufrieden mit den doch so guten Leben das wir haben...
Haben wir zu hohe Erwartungen ?
Werden die Ansprüche immer höher ?
Gesundheit, Freiheit, marterielle Besitztümer, Freunde, Wohlstand, Schönheit,das alles wollen wir immer und jederzeit haben ,und manchmal denke ich wir haben so hohe Ansprüche an unser Leben das wir verlernen sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich denke mir unsere Ansprüche in unserm Leben werden immer höher, und es wird dadurch noch schwieriger glücklich zu werden.
Ich habe mir in meiner Arbeit eine Auszeit genommen, und habe viele Stunden in Stille verbracht und sehr viel gelesen und aufgearbeitet. Ich habe mich in den letzten 2 Monaten,   konzentriert auf meine innere Ruhe, mich auf das Wesentliche eingestellt, und bin dabei auf ein Wort gestoßen das für mich wie ein Zauberwort wirkt.
                                                                      GENÜGSAMKEIT.
Genügsamkeit, hat etwas mit Zufriedenheit zu tun, mit dem was man hat.
 Es ist für mich ein großes Gefühl von Freiheit und Dankbarkeit.
Genügsamkeit ist keineswegs Bedürfnislosigkeit ,aber ich habe für mich festgestellt,das es in unserem Leben so vieles gibt, für das wir dankbar sein können. Es ist für mich ein unheimlich schönes Gefühl diese Genügsamkeit zu spüren und zu leben. Es ist ein wunderschönes Gefühl zu spüren,  wie wenig wir eigentlich brauchen um glücklich zu sein.
Liegt das Glück etwa in der Genügsamkeit ? Immer wieder reden wir über Glück und so viele suchen danach und stellen dabei die Ansprüche immer höher im Leben.
Ich habe für mich das Glück gefunden in den einfachen Dingen im Leben,das kann bei mir, das nach Hause kommen sein, meine Katze, mein Garten, die Natur, das sauber Trinkwasser,  meine Umgebung, meine Zufriedenheit..


   

Kommentare:

  1. Wir haben verlernt, unseren Blick auf das positive zu richten.
    Ich hab mir in letzter Zeit auch Gedanken dazu gemacht und das auch mit den Kindern geübt:
    "Nicht jammern, das das große Haus aufgeräumt und geputzt werden muss, sondern dankbar dafür sein, in einem solchen wohnen zu können/dürfen"- "Nicht jammern, weil einem ein Körperteil weh tut, sondern dankbar für die ganzen anderen, die gesund sind!" - usw.
    Das ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich, denn man wird dadurch zufriedener und gelassener, eben genügsam....

    Sei gesegnet!
    Jessi

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  2. Liebe Edith,

    du hast den Nagel auf den Kopf getroffen - oft ist es so auch bei mir, wenn ich zuviel will halte ich inne, meditiere und dann wird man genügsam - ich kann auch sagen dass die Dankbarkeit sehr verwandt ist. Bin ich unzfrieden fange ich zu danken an für all das Gute das wir haben - es funktioniert auch!

    Ganz liebe Grüße
    Evelyn

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  3. Liebe Edith, ich habe eben diesen Post gelesen und mich sehr damit identifiziert. Ich sehe das nämlich ganz genauso. Abends, wenn ich im Bett liege, dann bedanke ich mich in Gedanken für den Tag, für das Glück, dass wir alle gesund wieder zu Hause sind, dafür, das wir unser Geld verdienen und so ein schönes Zuhause haben. Ich erfreue mich an den Farben und dem Duft der Blumen, des Waldes, der Wiesen. An dem kleinen Käfer am Boden genauso wie über den Vogel am Himmel. Darüber, das ich laufen und spazieren gehen kann und gesund bin. Beim Baden oder Duschen denke ich oft daran, wie viele Menschen es gibt, die diesen "Luxus" nicht haben. Das warme Wasser und das warme Zimmer, wenn es kalt ist. Ja, Genügsamkeit und Demut ist ganz wichtig. Die Menschen sollten sich einmal darüber Gedanken machen, dass es viele Dinge gibt, die wir hier bei uns als selbstverständlich ansehen, die es jedoch keinesfalls sind. Ich danke Dir für Deine Sicht der Dinge und wünsche Dir eine schöne und sorgenfreie Woche. Liebe Grüße von Linde

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  4. Hallo liebe Edith!
    Oh ja, ich denke auch, das Glück in der Genügsamkeit liegt.
    Immer wollen wir mehr, immer haben es andere schöner als wir selbst, immer vergleichen wir...
    Kann das glücklich machen?
    Ich denke nein.
    "Immer" ist natürlich übertrieben und sicher auch nicht jeder. Ach du weißt schon, wie ich es meine...

    Wir sollten uns wirklich mehr darauf besinnen und dankbar sein dafür wie gut es uns eigentlich geht.
    Wir sollten hinterfragen : WAS macht uns wirklich glücklich?

    Seien wir zufrieden mit dem was wir habenund das Glück kommt von ganz alleine.

    Viele Glücksmomente erlebe ich immer wieder in der Natur und im Garten.

    Einen schönen Sonntag Abend!!

    Deine Tina

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  5. Hallo,
    Vielen Fdank für diesen schönen Post...du hast den Nagel auf den Kopf getroffen...in dieser heutigen und schnellen Zeit ist es fast unmöglich Ruhe und Gelassenheit zu finden..auf jeden Fall dann wenn man dazu gehören möchte...für mich ist es nicht da große Glück nach dem ich strebe..mein Glück ist das Gefühl von Zufriedenheit...zufrieden mit dem was ich habe und was ist..
    Liebste Grüße
    Tanja

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  6. Liebe Edith,
    ein schöner Post....
    ich bin eigentlich ganz zufrieden mit unserem Leben. Uns geht´s
    doch alle gut, wir leben in einer guten Zeit und sind alle gesund
    und munter. Manchmal muss man ein wenig an sich runterschrauben
    und einem wieder mal bewußt machen, wie guts uns doch geht.
    Ich freu mich übrigens auch sehr über unsern Kater, wenn ich
    nach Hause komme!
    Du hast beim letzten Post so schönen Lavendel geernet, könntest
    Dir meine Cookies damit backen (aktueller Post :-))
    Glg Christiane

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  7. Liebe Edith,
    ein sehr schöner Post und ich weiß genau was du meinst.
    Alles Gute und ich drück dich
    herzlichst Tatjana

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  8. Liebe Edith,
    wie wahr deine Zeilen sind. In der ganzen Hektik und was uns die Werbung ständig vorgaukelt was wir doch alles benötigen um GLÜCKLICH zu sein ( zu werden ) geht das eigentliche verloren.
    Es sind unendlich viele kleine Details die einen ein Glücksgefühl vermitteln. Wir müssen nur mit offenen Augen danach suchen und zulassen können.
    Glück, Gelassenheit und Genügsamkeit ... wie schnell kann man diese Worte aus den Augen verlieren.
    Zum Glück braucht es nicht viel, es ist ein kleiner Schritt. Ein Sonnenstrahl, ein Blümchen, eine Umarmung,ein lächeln, ...
    Manchesmal erwische ich mich dabei das mir diese Worte entfremden und Fern sind und gehe dann wieder auf Umkehrkurs. Nur gut, wenn wir es bemerken und handeln können.
    Muss man im Leben alles haben / besitzen wollen ? Ich denke nein.
    Da dasein in unserem Leben ist so von unschätzbaren Wert.Was soll dem noch zuzusetzen geben?
    Ich wünsche dir einen gemütlichen Sonntagabend.
    Liebe Grüße, Moni

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  9. Liebe Edith, Du hast es sehr richtig gesagt: Wir sind zu anspruchsvoll... man will immer mehr, dabei hat man doch so vieles, Haus, Auto, Kleidung, und natürlich Familie usw. Um die Gesundheit macht man sich zwar viele Gedanken, versucht sich gesund zu ernähren, teil ohne Fleisch soga, aber man jagd den falschen Träumen hinterher...
    Ich musste mich nach dem plötzlichen Tod meines Mannes neu orientieren, weniger Geld, mehr Arbeit. Aber es geht und ich habe noch Glück gefunden, das ist ei Geschenk. In der Natur habe ich immer schon Kraft gefunden.

    LG Marita

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  10. Hallo Edith,
    In den Tretmühlen des Lebens ist das manchmal sehr schwer zu leben! Man wird ja schon als Kind darauf ausgerichtet man sollte immer das Beste rausholen. Wenn dann eine schwierige Zeit kommt, dann besinnt man sich oft auf das Wesentliche und das ist wirklich die Genügsamkeit!!! Zum Beispiel - froh darüber wenn man krank war und es wieder jeden Tag ein bisschen bergauf geht. Du hast den richtigen Weg gefunden im Auf und Ab des Lebens. Wünsche Dir weiterhin Klarheit in Deinen Gedanken
    Liebe Grüße
    Jane

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  11. Liebe Edith,
    ich glaube dir voll und ganz, dass du mittlerweile wirklich weißt, was Glück und Unglück bedeutet und weißt dein Glück zu schätzen.
    Manchmal muss man zu sich wieder finden, ruhiger werden und man hat das richtig vor Augen was Glück und Innere Ruhe wert sind.
    Ich wünsche dir weiterhin, Liebe Edith, dass du bewusst dein Glück jeden Tag erleben kannst.
    Das wünsche ich dir vom Herzen

    Dagi

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  12. Hallo Edith,
    auch ich befinde mich immer wieder auf der Suche nach Glück...und du hast recht. Uns persönlich bleibt das i-Tüpfelchen zum Glück (das was es für uns bedeuten würde) bislang verwehrt...aber - das Leben hat so viel zu bieten. Und ich bin dankbar dafür, dass ich die Fähigkeit besitze, das immer wieder neu zu entdecken. Ich kann mich wie du über meine Katzen freuen, über das was wir alles geschafft haben, über eine einzelne Blume oder einen Regenbogen. Das sind für mich kleine Besonderheiten geworden, die ich versuche festzuhalten - und wenn man das irgendwie kann, ist man auf irgendeine Art glücklich, zufrieden und dankbar.
    Danke für diesen Post - alles Liebe für dich!

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  13. Ich danke dir für diesen Post! Erst gestern sah ich im TV eine Sendung die sich damit beschäftigt hat.
    Es gibt Menschen die nichts zu essen haben und mitten im Krieg leben. Was würden sie für unser Leben geben?! Und wir sitzen hier inmitten diesem ganzen Überfluss und Reichtum und mecker nur herum.
    Es gibt aber auch so viele Menschen, die sind einfach sehr negativ und habe nie eine positive Einstellung gelernt. Ihr erster und letzter Gedanke ist daher immer negativ. Sowas kann man aber lernen :)

    liebe Grüße
    Dana :)

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  14. Was für ein schöner Post ... vielen Dank dafür!
    Es wird einfach zuviel auf zu hohem Niveau gejammert, dabei geht es uns doch wirklich gut.

    Herzliche Grüße aus Berlin!

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  15. Schön hast du das geschrieben, ich kann dir nur beipflichten. Ich bin auch ein genügsamer und zufriedener Mensch. Wie sagte doch vor kurzem bei unserer Quiltausstellung eine Dame zu mir. - Bei dir merkt man, dass du ausgeglichen und zufrieden bist, selbst in dir ruhst. Das merke ich beim Anblick deiner Quilts. -
    Das ist doch schön. Ich bin froh, dass wir alle gesund sind, unseren Garten genießen können, etwas zu Essen haben und ich anderen Menschen helfen kann. Meine Arbeit im Eine Welt Laden trägt ganz viel dazu bei.
    Recht hast Du, man sollte nicht immer höhere Ansprüche stellen und mehr wollen.
    Ich schicke dir liebe Grüße Annerose

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  16. Liebe Edith,
    ein wunderbarer Post! Mit diesem Bewusstsein, dass es uns ja eigentlich gut geht, sollte es mehr Menschen geben, dann gäbe es nicht so viel Neid und Hass auf dieser Welt. Oft sind es Kleinigkeiten, die das Glück ausmachen - ein Lächeln - eine Geste und eben Genügsamkeit!

    Liebe Grüße
    Petra

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  17. Liebe Edith,
    ich bin nur "stille Leserin" Deines schönen Blogs. Doch nun möchte ich mich mal zu Wort melden, Deine Fotos sind einfach nur wunderschön,sehr geschmackvoll, stimmig und inspirierend. Ich warte schon immer ganz neugierig auf einen neuen Beitrag von Dir. Die "Lavendel-Bilder" sind ein Traum.

    Liebe Grüße
    Brigitte

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  18. Liebe Edith,

    durch Biancas Wohnlust bin ich auf deinen Blog gestoßen, der mir auf Anhieb gefällt! Hier lese ich gerne mit... *stöber*

    Liebe Grüße
    Francine
    Francis Buchblog

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  19. Liebe Edith,
    Ein wunderschöner Post, der sehr Nachdenklich stimmt...
    Du hast so recht mit Deinen Worten :-)
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

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