13.Dez...Gibt es einen Weihnachtsmann..

                                                                        13.Türchen...
Die damals 8jährige Virginia O'Hanlon schrieb einen Brief an den Chefredakteur der  SUN.
Ich bin acht jahre alt,einige meiner Freunde sagen,es gibt keinen Weihnachtsmann.Mein Papa sagt,was in der SUN steht ist immer wahr.Bitte sagen Sie mir:Gibt es einen Weihnachtsmann?
Ich glaube diese berührende Geschichte kennt fast ein jeder,trotzdem habe ich mir aus dem Internet diese Geschichte gesucht und für Euch hier auf meinem Blog eingefügt.Mich erinnert diese Geschichte ein klein wenig an den KLEINEN PRINZEN..
Nehmt Euch doch ein paar Minuten Zeit und lest euch diese Geschichte,ich finde sie so passend für diese Welt in der wir  leben.
Man sieht nur mit dem Herzen gut,das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar!
Antoine de Saint-Excupery
Und F.P. Church antwortete: “Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie sind angekränkelt vom Skeptizismus eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen: Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, Virginia, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen.
Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Und du weißt ja, dass es all das gibt, und deshalb kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Sie wäre so dunkel, als gäbe es keine Virginia. Es gäbe keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das ewige Licht der Kindheit, das die Welt erfüllt, müsste verlöschen.
Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle an Heiligabend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen?
Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens Kindern und Erwachsenen unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt.
Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die größte Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. “Ist das denn auch wahr?” kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger.
Der Weihnachtsmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia!
Dein Francis Church.

Dieser Briefwechsel stammt aus dem Jahr 1897.Er wurde bis zum Einstellung der SUN (1950)jedes Jahr zur Weihnachtszeit gedruckt.


























































Kommentare

  1. Danke dir für diese wunderbare Geschichte.
    Auch ich bin davon überzeugt, dass es mehr gibt, als das was wir noch sehen.
    Den kleinen Prinzen mag ich übrigens auch sehr gerne.

    Hab einen schönes besinnliches, drittes Adventwochenende.

    Deine Tina

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  2. Eine wunderschöne Geschichte, vielen Dank dafür!
    Ich wünsch Dir ein wunderschönes und besinnliches 3.Adventswochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  3. Hallo Edith :-))))
    Wie schön ist die Geschichte :-))))
    Hab eine kleine wahre Geschichte für dich....
    Mein Sohn 1. Klasse kommt ganz traurig von der Schule nachhause ......Mama die sagen alle es gibt kein Christkind ......ich ohhh und hab mit ihm gekuschelt .......er :..ich hab ihnen gesagt es gibt doch ein Christkind .....weil meine Eltern haben nicht so viel Geld um soooo viele Geschenke zu kaufen .......ich hab geweint ......das ist jetzt 28 j.her:-))))
    An Lieben Gruß!°°。❤
    ❤⊱ aus Wien°。°✿
    °。✿✿。Karin
    °✿✿⊱彡

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    1. Liebe Karin,ich hoffe meine Zeilen erreichen dich..vielen Dank für diese nette Geschichte,ja auch mir ist ganz warm ums Herz geworden bei dieser Geschichte.Diese Erinnerung wir euch ein Lebenlang bleiben..wie schön!
      Danke dir für deine Besuche und deine netten Kommentare auf meinem Blog! Ich wünsche dir eine schöne Zeit.Edith.

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  4. Liebe Edith,
    Diese Geschichte ist suess, nicht wahr? Aber Du hast einen Dreher drin, sie stammt aus dem Jahre 1897 und nicht 1987 *lol*
    Liebe schottische weihnachtliche Gruesse,

    1897

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