Erinnerung an das Schloss...

In meiner Heimatstadt steht ein Schloss,das ich vor ein paar Wochen besucht hatte.
Mein Vater war Schneidermeister und hatte die Ehre für den Fürsten
Kleidung an zu fertigen.So kam es auch das ich Zutritt in das Innere des Schlosses hatte,
heute noch spüre ich die Aufregung,wenn es wieder einmal soweit war,eine Lieferung
ins Schloss zu bringen.Es war den älteren Geschwistern vorbehalten die Lieferung im
Schloss ab zu geben,wenn ich Glück hatte,durfte ich meinen älteren Bruder begleiten.
Jedesmal waren wir aufgeregt,und unsere Eltern hatten uns aufgetragen ,das wir einen Knicks machen müssen,wenn Mitglieder der Fürstenfamilie zu sehen wären.Ja es war tatsächlich so,so sehr wir 
auch geübt hatten auf dem Weg zum Schloss,es kam nie dazu.Die Fürstenfamilie hatten wir nie
begegnet,weil uns immer das Hauspersonal die Lieferung ab genommen hatte.
Ich sehe heute noch vor mir den etwas steifen Herrn im dunklen Anzug mit Mittelscheitel im Haar,
und weißen Handschuhen.Schon seltsam,fast ein halbes Jahrhundert her und ich spüre heute noch das Herzklopfen,wenn wir Kinder vor dem riesengroßen Tor gestanden hatten und gewartet hatten
das wir in Einlass bekamen.Mein Bruder und ich müssen heute oft lachen wenn wir an diese Zeit denken.

Kommentare

  1. Oh, wie süß, liebe Edith........ich kann es mir lebhaft vorstellen....solche Erinnungen bleiben ein Leben lang im Gedächtnis!!!! Ach, ich lieeeeeebe Schlösser, was für himmlische Bilder du uns mitgebracht hast.....das sieht sooo romantisch aus, mit all den blühenden Rosen!!!! Eine herrliche Sommerwoche und

    allerliebste Grüße, herzlichst Jade

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  2. richtig verwunschen, dieses schloss - sicher ranken hier, neben rosen und wein, auch einige romantische legenden empor… und wer weiß, vielleicht ist die rosenhecke in hundert jahren so hoch gewachsen, dass ein prinz kommen und die schlafende prinzessin befreien muss… (seufz)
    oje, ich glaube, ich sollte endlich zu bett gehen - dort kann ich dann ja noch ein wenig weiterspinnen… äh, träumen! (zwinker)
    auch dir wünsche ich eine wundervolle nacht und schicke die allerliebsten grüße, bernadette.

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  3. .... was für eine wunderbare Erinnerung...und Deine Bilder ...sooooo schön, liebe Edith !!
    Ist aber auch wirklich ein tolles Anwesen...ich mag sowas auch sehr...habe gerade gelesen, das Du das mit der Schrift wissen möchtest ( weiß schon garnichtmehr bei wem...)Also, ahst Du Photoscape auf Deinem Rechner ? wenn ja , gehst`Du auf Bearbeitungsprogramm..
    Dann ist unten in der Leiste ( bei Objekt)so ein T-Zeichen.Das klickst Du an und Du kannst verschiedene Schriftarten und Farben wählen...dann speichern , fertig.Ich hoffe es war zu verstehen ( bin nicht so der PC Kenner)Falls Du noch Fragen hast...gerne
    Ganz lieben Gruß,
    Sanne

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  4. Liebe Edith!

    Deine Bilder sind so bezaubernd schön, das muss ein tolles Anwesen sein! Und deine Geschichte ist wunderbar, es ist doch erstaunlich, wie tief Erinnerungen in unseren Gedanken und in unserem Körper gespeichert sind, oder?!

    Zu deiner Frage - ich habe LEIDER (noch) keine neue Kamera... spare aber fleißig auf die D90 von Nikon ;-)

    Liebe Grüße,
    Nora

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  5. liebe Edith, Deine kleine Erinnerungsgeschichte liest sich wie Zeilen aus einem Buch ... wie schön Du alles beschreibst, und überhaupt, ich glaube, so etwas wird man sein Leben lang nie vergessen ... ich freue mich, dass Du Dich mit Deinem Bruder über diese Zeiten austauschen kannst und so die Erinnerung stets auffrischen kannst! sage mal, ich wusste nicht, dass Du im Krankenhaus warst ... ich hoffe, es geht Dir gut !? lieb, dass Du an mich denkst wegen meines Papas ... er ist mittlerweile wieder zu Hause, die Zeit des Hoffen und Bangens setzt sich nun fort ... wer weiß, wie lange noch :-( jetzt aber schicke ich Dir erst einmal meine herzlichsten Morgengrüße ... bis bald, meine Liebe ♥

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  6. Liebe Edith, wunderbare Fotos sind hier wieder zu sehen. Man möchte geradezu Lustwandeln in diesem schönen Park. Ich selbst wohne neben einem Schloss - zwar nicht mehr in ursprünglichem Besitz - aber der herrschaftlichen Ausstrahlung des Gebäudes tut es keinen Abbruch. Und was für ein Mädchentraum - der Vater Scheidermeister und dann auch noch Hoflieferant - mitseufz -
    Liebsten Gruß, Carola

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